Blutungen und Beschwerden

PMDS: prämenstruelle dysphorische Störung

PMDS steht für prämenstruelle dysphorische Störung und bezeichnet eine schwere Form prämenstrueller Beschwerden mit ausgeprägtem seelischem Schwerpunkt. Sie geht über das hinaus, was üblicherweise als PMS beschrieben wird, und kann den Alltag stark belasten.

Von Jan-Tristan Rudat · Zuletzt geprüft 19.10.2026

Wichtiger Hinweis: Redaktioneller Inhalt, keine medizinische Beratung. Die Berechnung von Eisprung und fruchtbaren Tagen ist eine statistische Schätzung und keine zuverlässige Verhütung. Bei Kinderwunsch oder Verhütung wende dich an deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt.

Unterschied zu PMS

Während PMS oft mit leichteren bis mittleren Beschwerden einhergeht, stehen bei PMDS starke seelische Symptome im Vordergrund, etwa ausgeprägte Niedergeschlagenheit, innere Anspannung, Reizbarkeit oder Stimmungstiefs. Auch bei PMDS treten die Beschwerden zyklisch in der zweiten Zyklushälfte auf und lassen mit der Periode nach.

Belastung im Alltag

Charakteristisch ist, dass die Beschwerden bei PMDS den Alltag, die Arbeit oder Beziehungen deutlich beeinträchtigen können. Weil der seelische Anteil so ausgeprägt ist, wird PMDS als ernst zu nehmende Belastung eingeordnet und nicht als bloß verstärktes PMS abgetan.

Warum ärztliche Begleitung wichtig ist

Bei Verdacht auf PMDS ist eine ärztliche oder therapeutische Begleitung wichtig, um die Beschwerden einzuordnen und passende Unterstützung zu finden. Ein über mehrere Zyklen geführtes Beschwerdetagebuch kann dabei helfen. Dieser Text ersetzt eine solche Abklärung ausdrücklich nicht.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen PMS und PMDS?

PMDS ist eine schwere Form prämenstrueller Beschwerden mit ausgeprägtem seelischem Schwerpunkt, die den Alltag deutlich stärker belasten kann als üblicher PMS.

Wann treten PMDS-Beschwerden auf?

Wie bei PMS in der zweiten Zyklushälfte nach dem Eisprung, mit deutlichem Nachlassen zu Beginn der Periode.

Was tun bei Verdacht auf PMDS?

Eine ärztliche oder therapeutische Begleitung ist wichtig. Ein Beschwerdetagebuch über mehrere Zyklen unterstützt die Einordnung.

Weitere Themen

Passend dazu: Eisprung nach Zykluslänge und unsere Ratgeber.

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