Methoden und Tracking

Temperaturkurve richtig lesen

Eine Temperaturkurve entsteht, wenn die täglichen Basaltemperaturwerte eingetragen und verbunden werden. Aus dem Verlauf lässt sich der Eisprung rückblickend ablesen. Das Lesen der Kurve braucht etwas Übung, weil einzelne Werte schwanken können.

Von Mateusz Viola · Zuletzt geprüft 19.10.2026

Wichtiger Hinweis: Redaktioneller Inhalt, keine medizinische Beratung. Die Berechnung von Eisprung und fruchtbaren Tagen ist eine statistische Schätzung und keine zuverlässige Verhütung. Bei Kinderwunsch oder Verhütung wende dich an deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt.

Tieflage und Hochlage

Vor dem Eisprung bewegt sich die Temperatur in einer niedrigeren Tieflage. Nach dem Eisprung springt sie in eine höhere Hochlage und bleibt dort bis zur Periode. Der Übergang zwischen beiden Lagen markiert den Eisprung. Als Anstieg gilt meist ein Sprung um etwa 0,2 bis 0,5 °C über die vorherigen Werte.

Ausreißer richtig einordnen

Einzelne Werte, die deutlich aus der Reihe fallen, sind oft durch Störfaktoren wie schlechten Schlaf oder Alkohol erklärbar. Solche Ausreißer werden bei der Auswertung meist nicht überbewertet. Wichtig ist die stabile Verschiebung des Niveaus über mehrere Tage, nicht ein einzelner hoher Wert.

Grenzen der Kurve

Die Temperaturkurve zeigt den Eisprung erst im Nachhinein und eignet sich daher schlecht zur Vorhersage. In manchen Zyklen bleibt der Anstieg auch undeutlich. Für eine genauere Einordnung der fruchtbaren Phase wird die Temperatur oft mit der Beobachtung des Zervixschleims kombiniert.

Eisprung und fruchtbare Tage berechnen

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Häufige Fragen

Woran erkenne ich den Eisprung in der Kurve?

An einem deutlichen Anstieg von der niedrigeren Tieflage in eine höhere Hochlage, die bis zur Periode bestehen bleibt.

Wie gehe ich mit Ausreißern um?

Einzelne stark abweichende Werte sind meist durch Störfaktoren erklärbar und werden nicht überbewertet. Entscheidend ist das stabile Gesamtniveau.

Kann die Kurve den Eisprung vorhersagen?

Nein, sie bestätigt ihn rückblickend. Zur Vorhersage eignet sich eher der Zervixschleim, oft in Kombination mit der Temperatur.

Weitere Themen

Passend dazu: Eisprung nach Zykluslänge und unsere Ratgeber.

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