Hormone und Phasen

Die Lutealphase im Zyklus

Die Lutealphase ist der zweite Abschnitt des Zyklus, vom Eisprung bis zum Beginn der naechsten Periode. Sie ist bei den meisten Menschen relativ konstant und dauert etwa zwoelf bis sechzehn Tage, haeufig rund vierzehn. Diese Konstanz ist die Grundlage der Eisprungberechnung.

Von Jan-Tristan Rudat · Zuletzt geprueft 01.07.2026

Wichtiger Hinweis: Redaktioneller Inhalt, keine medizinische Beratung. Die Berechnung von Eisprung und fruchtbaren Tagen ist eine statistische Schätzung und keine zuverlässige Verhütung. Bei Kinderwunsch oder Verhütung wende dich an deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt.

Was nach dem Eisprung passiert

Nach dem Eisprung wandelt sich der zurueckgebliebene Follikel in den Gelbkoerper um, der das Hormon Progesteron bildet. Progesteron stabilisiert die Gebaermutterschleimhaut und bereitet sie auf eine moegliche Einnistung vor. Zugleich steigt die Basaltemperatur an und bleibt bis zum Ende der Phase erhoeht.

Warum sie relativ konstant ist

Die Lebensdauer des Gelbkoerpers ist zeitlich recht festgelegt. Kommt es nicht zu einer Schwangerschaft, bildet er sich nach etwa zwoelf bis sechzehn Tagen zurueck, der Progesteronspiegel faellt und die Periode setzt ein. Diese Regelmaessigkeit macht die zweite Zyklushaelfte besser berechenbar als die erste.

Wenn die Lutealphase kurz ist

Eine wiederholt sehr kurze Lutealphase von deutlich unter zehn Tagen kann die zweite Zyklushaelfte verkuerzen. Ob das eine Rolle spielt, laesst sich nicht pauschal sagen und gehoert bei Kinderwunsch oder Auffaelligkeiten in die frauenaerztliche Abklaerung. Einzelne kurze Zyklen sind dagegen meist unbedenklich.

Eisprung und fruchtbare Tage berechnen

Trage im Zyklusrechner deine letzte Periode und deine Zykluslaenge ein und erhalte Eisprung und fruchtbare Tage als konkrete Kalenderdaten. Eine Schaetzung, keine sichere Verhuetung.

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Haeufige Fragen

Wie lange dauert die Lutealphase?

Meist etwa zwoelf bis sechzehn Tage, haeufig rund vierzehn. Sie ist bei den meisten Menschen relativ konstant.

Warum ist sie fuer die Berechnung wichtig?

Weil sie recht gleich bleibt, laesst sich der Eisprung von der naechsten Periode aus rueckwaerts schaetzen, etwa Zykluslaenge minus vierzehn Tage.

Ist eine kurze Lutealphase ein Problem?

Einzelne kurze Zyklen sind meist unbedenklich. Eine wiederholt sehr kurze Lutealphase gehoert bei Kinderwunsch in die aerztliche Abklaerung.

Weitere Themen

Passend dazu: Eisprung nach Zykluslaenge und unsere Ratgeber.

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