Hormone und Phasen

Die Lutealphase im Zyklus

Die Lutealphase ist der zweite Abschnitt des Zyklus, vom Eisprung bis zum Beginn der nächsten Periode. Sie ist bei den meisten Menschen relativ konstant und dauert meist etwa 12 bis 14 Tage, die Spanne reicht ungefähr von 10 bis 16 Tagen. Diese Konstanz ist die Grundlage der Eisprungberechnung.

Von Jan-Tristan Rudat · Zuletzt geprüft 19.10.2026

Wichtiger Hinweis: Redaktioneller Inhalt, keine medizinische Beratung. Die Berechnung von Eisprung und fruchtbaren Tagen ist eine statistische Schätzung und keine zuverlässige Verhütung. Bei Kinderwunsch oder Verhütung wende dich an deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt.

Was nach dem Eisprung passiert

Nach dem Eisprung wandelt sich der zurückgebliebene Follikel in den Gelbkörper um, der das Hormon Progesteron bildet. Progesteron stabilisiert die Gebärmutterschleimhaut und bereitet sie auf eine mögliche Einnistung vor. Zugleich steigt die Basaltemperatur an und bleibt bis zum Ende der Phase erhöht.

Warum sie relativ konstant ist

Die Lebensdauer des Gelbkörpers ist zeitlich recht festgelegt. Kommt es nicht zu einer Schwangerschaft, bildet er sich nach meist etwa 12 bis 14 Tagen zurück, der Progesteronspiegel fällt und die Periode setzt ein. Diese Regelmäßigkeit macht die zweite Zyklushälfte besser berechenbar als die erste.

Wenn die Lutealphase kurz ist

Eine wiederholt sehr kurze Lutealphase von deutlich unter zehn Tagen kann die zweite Zyklushälfte verkürzen. Ob das eine Rolle spielt, lässt sich nicht pauschal sagen und gehört bei Kinderwunsch oder Auffälligkeiten in die frauenärztliche Abklärung. Einzelne kurze Zyklen sind dagegen meist unbedenklich.

Eisprung und fruchtbare Tage berechnen

Trage im Zyklusrechner deine letzte Periode und deine Zykluslänge ein und erhalte Eisprung und fruchtbare Tage als konkrete Kalenderdaten. Eine Schätzung, keine sichere Verhütung.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert die Lutealphase?

Meist etwa 12 bis 14 Tage, die Spanne reicht ungefähr von 10 bis 16 Tagen. Sie ist bei den meisten Menschen relativ konstant.

Warum ist sie für die Berechnung wichtig?

Weil sie recht gleich bleibt, lässt sich der Eisprung von der nächsten Periode aus rückwärts schätzen, etwa Zykluslänge minus vierzehn Tage.

Ist eine kurze Lutealphase ein Problem?

Einzelne kurze Zyklen sind meist unbedenklich. Eine wiederholt sehr kurze Lutealphase gehört bei Kinderwunsch in die ärztliche Abklärung.

Weitere Themen

Passend dazu: Eisprung nach Zykluslänge und unsere Ratgeber.

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